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<pre>Zwar wirkt es etwas übertrieben, nach den jüngsten Siegen gegen Wolfsburg und Frankfurt sowie den Punktgewinnen gegen Augsburg und Köln bereits von einem Höhenflug zu sprechen; für die Verhältnisse des Karnevalsvereins ist diese Serie dennoch ein kleiner Quantensprung.  <p> Ein prall gefüllter Spielplan mit neun Partien — der Rückkehr der Hertha sei Dank — gibt mir zudem Gelegenheit, den zuletzt starken Lauf bei den Über-/Unter-Wetten fortzusetzen.  <p>  Mit nur einer in den letzten fünf Runden kassierten Niederlage haben sich die Augsburger das Momentum im Tabellenkeller gesichert: Und nicht zuletzt die jüngsten Punktgewinne gegen Gladbach und Dortmund lassen erahnen, dass nun auch die TSG keinen bloßen Selbstläufer zu bewältigen hat. <p> Durch die 1:2-Niederlage beim VfB ist die Elf von Pal Dardai aus den internationalen Startplätzen gerutscht. <p>  In der Hinrunde gewann die SGE ja fulminant mit 5:1, aber: Seit der Saison 1995/96 passierte es den Bayern schon nicht mehr, beide Spiele innerhalb einer Spielzeit gegen die Eintracht abzugeben. Daher sage ich auch hier: „Tipp 1“!  </pre>


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<pre>Sollten sich die Gladbacher daran orientieren wollen, sollten sie aber nicht vergessen, dass sie damals das vierte Liga-Spiel verloren haben. Mit 0:1 auf Schalke.  <p> Die aktuell zu Buche schlagenden sieben sieglosen Auftritte in Folge lassen beinahe vermuten, dass sich der Verein die Probleme seines Mutterkonzerns konsequent zu eigen macht — angesichts des gründlich ruinierten Rufs verliert es sich in Wolfsburg derzeit gänzlich ungeniert.  <p>  Die 05er haben sich aus einer sehr misslichen Situation befreit, haben den Ligaverbleib wieder selbst in der Hand. Sie sind seit fünf Spielen ungeschlagen, haben in diesem Zeitraum nur zwei Gegentore kassiert und selbst RB Leipzig einen Zähler abgeknöpft. <p> Die Berliner sind in der laufenden Saison daheim noch ungeschlagen (3 Siege, 1 Remis) — die letzte Heim-Schlappe hatte es somit im Mai gegen Leipzig gesetzt. <p>  Billigen Spott können sich die Gäste jedoch schon allein deshalb ersparen, weil es der FSV zuletzt gleichfalls nicht so mit dem Toreschießen hatte: Sowohl beim 0:0 gegen den VfB Stuttgart als auch beim 0:2 in Berlin gab es auf den jeweiligen Anzeigetafeln keine Mainzer Treffer zu vermerken.  </pre> 


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<pre> „Wir sind total zufrieden“, sagte FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nach dem späten 2:0-Erfolg gegen Ingolstadt.  <p> Ein gar nicht so abwegiger Dreier hätte die Berliner am vergangenen Wochenende nämlich unmittelbar in die nationale Spitzengruppe katapultiert — und damit nahezu auf tabellarische Augenhöhe mit den sich nun ankündigenden Westfalen gebracht.  <p>  „Wir sind nicht frustriert und hadern auch nicht mit dem sogenannten Fußballgott. Wir brauchen jetzt teilweise die Mentalität eines Staubsauger-Verkäufers. Bei 100 Versuchen geht 99 Mal die Tür zu, aber einmal klappt es.“ <p>  Aufgrund der langersehnten Rückkehr wird die Mannschaft von Michael Köllner motiviert ins Spiel gehen. Wir tendieren daher zu einem ausgeglichenen Spiel zwischen der Hertha und Nürnberg. <p>  Nach diesem Kraftakt fanden die Hauptstädter auf Schalke nie zu ihrem Spiel; entsprechend wenig Aufwand machte sich für die Gastgeber erforderlich, gegen die angeschlagenen Gäste einen dominanten Eindruck zu vermitteln.  </pre>


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<pre> Kapitän Gotoku Sakai war enttäuscht: „Wir sind nach der Pause auseinandergefallen.“ Und der Ex-Mainzer Nicolai Müller sagte genervt: „Es war mehr drin — das ist total ärgerlich.“  <p> Im Berliner Olympiastadion hängen die Trauben allerdings sehr hoch, auch wenn die Eintracht gegen die Hertha seit vier Partien ungeschlagen ist. In der aktuellen Form ist die Dardai-Truppe schwer zu besiegen, vor allem wenn die SGE angesichts des Abstiegskampfes wie gelähmt erscheint.   <p> Anders Dortmund! Die Westfalen sind klar das beste Team der Rückrunde (39 Punkte), hatten aber zwischenzeitlich auch Hänger, die in der entscheidenden Saison-Phase für Rückschläge sorgten. Zuletzt fuhr der BVB jedoch drei Siege in Serie ein und profitierte von Patzern der Bayern. 90 Minuten trennen die Schwarz-Gelben nun vom großen Triumph. Mehr als 4,5 Tore werden dabei nicht fallen. <p>  Dieser kuriose Perspektivwechsel ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass sich die Elf von Ralph Hasenhüttl zwischenzeitlich mit vier aufeinanderfolgenden Unentschieden zufrieden gab — ein Resultat, auf das es der Liga-Neuling eigentlich auch im Berliner Olympiastadion abgesehen hatte.  <p> Die sich allmählich wie ein abgenagter Kaugummi gerierende Auswärts-Flaute zog sich somit noch ein bisschen zäher in die Länge; nach den Schlappen in Leipzig, Leverkusen und Frankfurt zeigte sich abermals, dass der BVB Konkurrenten aus der oberen Tabellenhälfte derzeit in der Fremde partout nicht dominieren kann.  </pre>


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<pre> Auf Schalke hat überdies der Sprung auf die 20-Punkte-Marke dafür gesorgt, dass der Jahreswechsel tatsächlich besinnliche Züge trägt — und wir wagen die Prognose, dass die momentane Tiefenentspannung auch durch den Abstecher in den Audi Sportpark nicht in Gefahr gerät.  <p> Sofern Coach Dardai seinen Neuzugang dann überhaupt Einsatzzeit gewährt. „Er kennt unsere Laufwege noch nicht, deshalb wird Kalou starten und Vedad auf der Bank sitzen“, so der Ungar, dessen Mannschaft bei Buchmachern die etwas besseren Siegeschancen bescheinigt werden.  <p>  Hinzu kommt, dass der FC ja den schwächsten Angriff der Bundesliga stellt. Und: In den jüngsten fünf Matches fingen sich die Geißböcke auch nur vier Gegentore ein, defensiv steigern sie sich also langsam. <p>  Am Samstagabend (18:30 Uhr) ist Herthas Heimstärke wieder einmal gefragt. Am 2Spieltag der Bundesliga haben die Hauptstädter die Eintracht aus Frankfurt zu Gast, die nach einer bitteren Niederlage gegen Nachzügler Ingolstadt wieder in die Erfolgsspur zurück will.  <p> Treffsicher erwiesen sich die „Rothosen“ auch in den letzten zwei Derby-Duellen im Hamburger Volkspark — beide hat der HSV gewonnen: Im November 2014 mit 2:0, in der vergangenen Saison mit 2:1.  </pre>


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